Ist der Schuldner zum Ersatz des Wertes eines Gegenstands verpflichtet, der während des Verzugs untergegangen ist oder aus einem während des Verzugs eingetretenen Grund nicht herausgegeben werden kann, so kann der Gläubiger Zinsen des zu ersetzenden Betrags von dem Zeitpunkt an verlangen, welcher der Bestimmung des Wertes zugrunde gelegt wird. Das Gleiche gilt, wenn der Schuldner zum Ersatz der Minderung des Wertes eines während des Verzugs verschlechterten Gegenstands verpflichtet ist.
Vorherige
Vorherige Norm
§ 289
Zinseszinsverbot
Fußnoten
Zur Kommentierung für Juristen
zu § 290 Verzinsung des Wertersatzes
Bedeutung für den Rechtsverkehr, häufige Anwendungsfälle